Nils Bühler – Digitales Wissensmanagement
Dieser Bereich des Blogs behandelt digitales Wissensmanagement für Forschende: effektive Workflows, Tools und Strategien zur Organisation von Forschungsnotizen, Literaturverweisen und Konzepten. Themen sind unter anderem Zotero, Obsidian, Markdown-Editoren und andere digitale Werkzeuge für die wissenschaftliche Arbeit.
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Neueste Blogbeiträge zu digitalem Wissensmanagement
Was muss ein guter Forschungs-Workflow leisten?
In einer Dissertation oder anderen wissenschaftlichen Arbeiten ist ein Quellenverzeichnis mit 300 Einträgen keine Seltenheit. Darin unsichtbar sind zahllose weitere Informationsquellen: weitere Literatur, nicht einzeln aufgezählte Primärquellen, Tagungsnotizen und Feedback von Kolleg:innen. Eine zentrale Aufgabe bei der Erstellung einer Doktorarbeit oder beim Schreiben eines wissenschaftlichen Artikels ist, all diese einzelnen Dinge miteinander produktiv in Bezug zu setzen. Man kann das mit Stift und Papier, Aktenordnern, einzelnen Word-Dateien und markierten PDFs meistern. Viele erfolgreiche Wissenschafter:innen machen das so. Eigentlich sind diese Probleme aber ein idealer Anwendungsfall für digitale Lösungen: Was man braucht, ist ein System von Notizen, das flexibel an komplexe Projekte anpassbar ist, das die einzelnen Elemente miteinander verlinken kann, das schnell durchsuchbar ist und das einem repetitive Aufgaben automatisiert abnimmt. In diesem Blogbeitrag will ich deutlich machen, warum es sich lohnt, etwas Zeit in die Optimierung des eigenen Workflows und eines produktiven Notizsystems zu stecken.