Nils Bühler – Persönliche Webseite
Ich bin Nils Bühler, ein Medienkulturwissenschaftler, der an der Schnittstelle von Medien, Geschichte und Diskurstheorie forscht. Ich wurde 2025 mit einer medienhistorischen Arbeit an der Universität zu Köln promoviert. Ich entwickle außerdem Wissensmanagement-Workflows für Forschende.

Nils Bühler
E-Mail: kontakt@nilsbuehler.de
ORCID: 0000-0003-3933-6698
Github: citingfairy
Auf dieser Webseite stelle ich meine Forschung und Publikationen und meinen Lebenslauf vor. Außerdem berichte ich über digitale Workflows für die Forschung, die ich während meiner Promotion entwickelt und seitdem zu flexiblen Wissensmanagementsystemen ausgebaut habe.
Arbeitsschwerpunkte
Mediengeschichte und Medienkontrolle
Meine Dissertation Der Staat gegen das verführerische Spiel (2025, summa cum laude) untersucht die staatliche Kontrolle von Automaten- und Computerspielen in Deutschland vom Kaiserreich bis zur Bonner Republik. Die Arbeit zeigt, wie Diskurse um zu schützende Bevölkerungsanteile und abzuwehrende Versuchungen die rechtliche Entwicklung von Spielverboten und -konzessionierungen prägten. Mehr zu meiner Dissertation →
Digitale Methoden in den Geschichtswissenschaften
Ich arbeite mit Python-basierten Recherchen und Analysen historischer Quellen, von OCR-Nachbearbeitung bis zur computergestützten Diskursanalyse. Eine Dokumentation und Veröffentlichungen folgen.
Digitale Workflows und persönliches Wissensmanagement für Forschende
Als 'zweites Standbein' und aufgrund persönlicher Begeisterung entwickle ich digitale Workflows für Forschende. Von der Literaturrecherche und -verwaltung bis hin zu emergent vernetzten Notizdatenbanken gibt es zahlreiche Tools, die einem das Leben als forschende Person erleichtern und bereichern. Ich suche nach guten, praktikablen Wegen durch das Dickicht an Möglichkeiten, mit und ohne KI. Zu diesem Thema biete ich auch individualisierte Workshops an. Zu einem ersten Einblick in meine digitalen Workflows →
Game Studies
Ursprünglich komme ich aus den Game Studies, aus denen sich dann mein Interesse für die kulturelle und rechtliche Geschichte digitaler Spiele entwickelte. In den Game Studies sind die meisten meiner bisherigen Publikationen verortet. Mehr zu meinen Publikationen →
Kontakt & Kooperationen
Ich bin offen für Forschungskooperationen, Vortragsanfragen und Workshop-Buchungen. Sie erreichen mich am besten per E-Mail.
Ich bin Mitglied der Gesellschaft für Medienwissenschaften (GfM), des Verbands der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD) und des Arbeitskreis Geisteswissenschaften und Digitale Spiele.
Neuste Blogbeiträge
In meinem Blog teile ich Neuigkeiten aus meiner Forschung und berichte über Publikationen und über digitale Workflows. Hier sind die neusten Beiträge.
Alle Blogposts sind lizenziert unter CC BY-NC-SA 4.0
Was muss ein guter Forschungs-Workflow leisten?
In einer Dissertation oder anderen wissenschaftlichen Arbeiten ist ein Quellenverzeichnis mit 300 Einträgen keine Seltenheit. Darin unsichtbar sind zahllose weitere Informationsquellen: weitere Literatur, nicht einzeln aufgezählte Primärquellen, Tagungsnotizen und Feedback von Kolleg:innen. Eine zentrale Aufgabe bei der Erstellung einer Doktorarbeit oder beim Schreiben eines wissenschaftlichen Artikels ist, all diese einzelnen Dinge miteinander produktiv in Bezug zu setzen. Man kann das mit Stift und Papier, Aktenordnern, einzelnen Word-Dateien und markierten PDFs meistern. Viele erfolgreiche Wissenschafter:innen machen das so. Eigentlich sind diese Probleme aber ein idealer Anwendungsfall für digitale Lösungen: Was man braucht, ist ein System von Notizen, das flexibel an komplexe Projekte anpassbar ist, das die einzelnen Elemente miteinander verlinken kann, das schnell durchsuchbar ist und das einem repetitive Aufgaben automatisiert abnimmt. In diesem Blogbeitrag will ich deutlich machen, warum es sich lohnt, etwas Zeit in die Optimierung des eigenen Workflows und eines produktiven Notizsystems zu stecken.
Texte Schreiben mit Markdown
Viele Menschen suchen gerade nach Alternativen für Microsoft Office Word. Die naheliegendste Option scheint der LibreOffice Writer zu sein: Er macht quasi dasselbe, nur eben ohne die ganzen unnötigen (und überwachenden) Funktionen und den Lizenzzwang von Word. Zum Dokumenterstellen und -formatieren, für das Versehen mit Zitationen und das Einfügen von Bildern eignet sich der LibreOffice Writer genauso wie die Software von Microsoft. Wenn man aber schon mit dem Gedanken spielt, zu wechseln – warum sollte man dann nicht auch mal seine Arbeitsweise überdenken? In diesem Post will ich eine andere Möglichkeit vorstellen: Texte Schreiben mit dem Markdown-Editor Zettlr.
Beitrag in AKGWDS-Jubiläumsband
Der Arbeitskreis Geisteswissenschaften und Digitale Spiele (AKGWDS) wird 10 Jahre alt und bringt zu diesem Anlass einen Jubiläumssammelband heraus. Der Band blickt auf die Geschichte des Arbeitskreises zurück und setzt sich mit seinen wichtigsten Themen noch einmal reflektierend auseinander. Ich wurde eingeladen, mich mit dem Verhältnis von Geschichte und digitalen Spielen auseinanderzusetzen und dabei auf die Debattengeschichte des AKGWDS zu blicken: Welche Rolle spielten dort das Spiel in der Geschichte, die Geschichte von Spielen und die Geschichte von Spielkontexten? Der Artikel ist jetzt als Beitrag im AKGWDS-Blog verfügbar.
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